Corona im Abwasser - keine Gefahr, aber als Frühwarnsystem geeignet

Gemäss Medienmitteilung hat ein Forscherteam der ETH Lausanne und der EAWAG Dübendorf im Abwasser das Erbgut von Corona-Viren gefunden. Bei Einhaltung der üblichen Hygienevorschriften ist gemäss Bundesamt für Umwelt (BAFU) nicht von einer zusätzlichen Gefährdung infolge einer Übertragung aus dem Abwasser auszugehen. Hingegen planen die Forscher, das Auftreten von Corona-Viren im Abwasser als Frühwarnsystem bezüglich einer zweiten Welle von Ansteckungen zu überwachen. Dadurch sollte es möglich sein, einen Anstieg der Fallzahlen eine Woche früher als bei der Durchführung klinischer Tests bei infizierten Menschen festzustellen.

 

Forscher des niederländischen Instituts KWR gehen aufgrund einer Studie davon aus, dass die Konzentration an Corona-Viren im Rohabwasser zwar messbar, aber niedrig ist. Im gereinigten Abwasser fanden sie keine Hinweise mehr auf das Corona-Virus. Die Forscher der EAWAG vertreten die Meinung, dass das Corona-Virus im Abwasser weniger lang überlebensfähig ist als andere Viren. Gemäss Weltgesundheitsorganisation WHO gibt es bis heute keine Hinweise, wonach das Corona-Virus über Trinkwasser weitergegeben wird.

 

Gemäss BAFU ist eine Ansteckung mit dem Corona-Virus über den Kontakt mit Abwasser sehr unwahrscheinlich, wie es Mitte April hiess. Unwahrscheinlich scheint laut BAFU eine Ansteckung auch durch Hautkontakt mit Fluss- und Seewasser, da Corona-Viren im Wasser nur kurze Zeit überleben und in den Kläranlagen effektiv abgetötet werden.


Zwingen, 04.05.20

Mischwasserbecken Jostenmatten, Zwingen

Im Rahmen der Umsetzung des ARA-GEP wird mit dem Bau des Mischwasserbeckens Jostenmatten in Zwingen eine weitere Massnahme hoher Priorität realisiert. Das MWB Jostenmatten, welches über ein Nutzvolumen von 1'700 m3 verfügt, wird als Fangbecken im Nebenschluss ausgeführt und dient der Speicherung des Schmutzstosses aus den Gemeinden Dittingen und Laufen. 

 

Die Investitionskosten für den Bau des MWB Jostenmatten sowie für die Anpassung der oberliegenden Entlastungsbauwerke betragen CHF 3.2 Mio. (exkl. MwSt.). Nach der Projektierung des MWB Jostenmatten im Jahr 2013 konnte der Bau im Mai 2019 aufgenommen werden. Es ist davon auszugehen, dass das MWB Jostenmatten im Herbst 2020 in Betrieb genommen werden kann.

Mischwasserbecken Herz-Jesu-Kirche, Laufen

Das im Jahr 2007 vom Regierungsrat BL genehmigte ARA-GEP sieht im Massnahmenplan die Erstellung mehrerer Mischwasserbecken (MWB) im Verbandsgebiet vor. Das MWB Herz-Jesu-Kirche, welchem eine hohe Priorität zukommt, verfügt über ein Volumen von 525 m3 und dient der Speicherung des Schmutzstosses aus den Verbandsgemeinden Röschenz und Laufen.

 

Die Investitionskosten für den Bau des MWB Herz-Jesu-Kirche sowie der erforderlichen Entlastungsleitung betragen CHF 3.6 Mio. (exkl. MwSt.) Der Bau des MWB Herz-Jesu-Kirche wurde im Mai 2018 aufgenommen, der Projektabschluss ist für Herbst 2019 vorgesehen.


Revisionen ARA Anlagen

BHKW Gasmotor ersetzen, Oktober 2018

Revision Querförderschnecken - Schlammverteilung Muldenraum, Oktober 2018

Sandentfernung Schlammstapel 2, Oktober 2018

Umbauarbeiten Betriebsgebäude 2017

Nach dem Umbau